Die wertvollsten Marken in Deutschland

In einem aktuellen Ranking der 50 wertvollsten deutschen Marken zeigen sich deutsche Industrieunternehmen stark. Vor allem für B2B-Marken besteht aber auch noch erhebliches Potenzial nach oben.

Zum ersten Mal veröffentlicht Interbrand ein Ranking der 50 wertvollsten Marken Deutschlands. Mit der Studie will die Markenberatung ein aussagekräftiges Bild des deutschen Marktes und einen Überblick über die jährliche Entwicklung deutscher Top-Marken bieten. Darüber hinaus sollen spezifische Erkenntnisse zu aktuellen Trends und Entwicklungen dargestellt werden.

Tatsächlich ist die Studie für B2B-Unternehmen unter anderem hinsichtlich der Mechanismen interessant, mit denen die Kollegen aus dem B2C den Wert ihrer Marken stärken. Hier können sie sich nämlich den ein oder anderen Trend abgucken.

Autohersteller dominieren Ranking

Angeführt wird das Ranking wenig überraschend von zwei Autoherstellern. Auf Rang eins liegt Mercedes-Benz mit einem Markenwert von 25,54 Milliarden Euro. Der Ruf, in Sachen Technik, Sicherheit und dynamisches Design das Beste zu liefern, machen den Stuttgarter Autobauer zur wertvollsten Marke Deutschlands. Allerdings dicht gefolgt vom Konkurrenten BMW: Die Münchner Marke liegt, kaum minder erfolgreich, mit ihrem Ansatz von „Efficient Dynamics“ und 25,49 Milliarden Euro nur haarscharf hinter Mercedes auf Rang zwei.

Volkswagen (8,9 Milliarden Euro), unangefochtener Marktführer in Europa, steht zunehmend für Komfort, hohe Zuverlässigkeit und deutsche Ingenieurskunst und liegt damit auf Platz fünf. Die Premiummarke Audi findet mit einem Markenwert von 6,2 Milliarden Euro ihren Platz auf Rang acht. „Die Automobilmarken performen insgesamt überdurchschnittlich gut – sie machen einen Anteil von über 40 Prozent am Gesamtwert des Rankings aus“, sagt Justus Schneider, CEO von Interbrand Central and Eastern Europe.

Konstante Markenarbeit und Flexibilität

Mit einem Markenwert von 13,4 Milliarden Euro liegt der Softwarekonzern SAP auf Rang drei, dicht gefolgt von der Deutschen Telekom, die mit 12,3 Milliarden Euro Platz vier belegt. Der Konzern, der auf 20 Jahre konstante Markenarbeit zurückblicken kann, ist ein gutes Beispiel dafür, dass Marken stetigem Wandel unterworfen sind und sich in einem dynamischen Umfeld entsprechend flexibel verhalten müssen.

sernthaler.com

 

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